Tromsø ist für die meisten die praktische Antwort, und der Grund liegt in der Logistik, nicht in der Krabbe. Die Stadt hat den wichtigsten Flughafen Nordnorwegens, hier starten bereits die Nordlichttouren, die Walboote und die Seilbahn, und der Krabbenkai liegt nur einen kurzen Spaziergang von der Hauptstraße entfernt. Sie können mittags landen, um vier in See stechen und um acht Krabbe essen.
Auch ein Stück Naturgeschichte spricht für den Ort. Die rote Königskrabbe erreichte die Barentssee in den sechziger Jahren aus dem Pazifik und breitete sich von selbst entlang der Küste nach Westen aus. Die dichte Population endet bei Tromsø, weil das Wasser weiter südlich wärmer ist, als die Krabbe es mag. Wer hier bucht, steht am westlichen Rand des gesamten Lebensraums dieses Tieres.
Die Fjorde von Tromsø bleiben den Winter über eisfrei, die Safari ist also in jedem Monat eine Bootstour. Das ist ein echter Vorteil im Januar, wenn die Polarnacht herrscht und das Wasser mittags dunkelblau ist, und ebenso im Juni, wenn die Körbe unter der Mitternachtssonne hochgezogen werden.
Ein zweiter Vorteil zeigt sich erst, wenn eine Reise anders läuft als geplant. Tromsø hat auf dieser Seite drei Krabbenboote, zu €243, €284 und €331, dazu zwei arktische Angeltouren ab €88 an denselben Kais. Wenn eine Abfahrt ausgebucht ist oder der Wind auffrischt, gibt es in derselben Woche eine weitere Tour. In Kirkenes ist die Auswahl kleiner, und die Saison entscheidet das meiste für Sie.